Warum gute Entscheidungen meistens weder nur im Kopf noch nur im Bauch entstehen
Kennst du dieses innere Hin und Her, wenn Bauch und Kopf einfach nicht zusammenfinden? Dann ist dieser Artikel für dich.
Auf der Rückfahrt von München nach Hause läuft im Auto der Podcast Hotel Matze. Zu Gast: Till Schweiger. Auf die Frage, ob er eher Bauch- oder Kopfmensch sei, antwortet er sofort: Bauchmensch.
Und zack war mein Kopf an.
Warum denken wir eigentlich so oft in genau diesen beiden Schubladen? Warum tun wir so, als müssten wir uns entscheiden? Entweder Bauch oder Kopf?
Ich glaube, hier beginnt oft schon das Problem. Nicht bei der Entscheidung selbst, sondern bei der Idee, dass nur ein Teil von uns die richtige Antwort kennen darf.
Genau dieser Gedanke war der Anfang für diesen Artikel. Und auch für meine BIRN-Methode.
Von der Schwierigkeit, Entscheidungen zu treffen
Kennst du das?
Du stehst vor einer wichtigen Entscheidung und plötzlich fühlt sich alles schwer an. Fast so, als würdest du auf einem Sprungbrett stehen und nicht wissen, ob du springen sollst oder lieber wieder umdrehen.
In deinem Kopf dreht sich die eine Frage: Soll ich es wagen oder lieber doch nicht?

In dir reden Bauch und Kopf gleichzeitig.
Der eine sagt: Mach.
Der andere sagt: Denk noch mal nach.
Und je länger du dazwischen hängst, desto anstrengender wird es. Manchmal so sehr, dass du das Gefühl hast, gar nicht mehr klar denken zu können.
Was dein Bauch eigentlich macht
Dein Bauchgefühl ist oft schneller als dein Kopf.
Noch bevor du alles durchdacht hast, ist da manchmal schon ein klares Gefühl. Ein Ja. Ein Nein. Ein Ziehen. Ein inneres: Stopp. Oft zeigt es sich nicht nur in Gedanken, sondern auch ganz körperlich. Als Enge, als Ruhe, als Druck oder als Aufatmen.
Das ist keine Magie und auch nicht nur Zufall. In diesem Bauchgefühl steckt oft mehr, als du im ersten Moment greifen kannst: Erfahrungen, Erinnerungen, feien Beobachtungen und Dinge, die du längst wahrgenommen hast, ohne sie bewusst benennen zu können.
Genau deshalb kann Intuition so wertvoll sein. Vor allem dann, wenn es schnell gehen muss, wenn du sehr viele Informationen auf einmal hast oder wenn du mit Menschen und feinen Zwischentönen zu tun hast.
Aber dein Bauchgefühl liegt nicht automatisch immer richtig. Manchmal sprechen daraus auch Angst, alte negative Erfahrungen oder eine innere Schutzreaktion.
Was dein Kopf eigentlich macht
Dein Kopf will verstehen, prüfen und absichern.
Dein Kopf will verstehen, prüfen, absichern. Er schaut genauer hin, denkt Möglichkeiten durch, wägt Risiken ab und möchte am liebsten erst dann entscheiden, wenn alles halbwegs klar ist. Das ist nichts Schlechtes. Im Gegenteil. Genau das kann dich davor schützen, vorschnell etwas zu tun, das gar nicht zu dir passt.
Dein Kopf hilft dir, Zusammenhänge zu erkennen, Folgen abzuschätzen und deine Entscheidungen auf eine stabile Grundlage zu stellen.
Schwierig wird es nur dann, wenn aus Nachdenken Endlosschleife oder sogar richtige Kettenkarusselle werden. Wenn du alles von allen Seiten beleuchtest, immer noch einen zusätzlichen Gedanken findest und am Ende gar nicht mehr weißt, was eigentlich noch wichtig ist.
Vielleicht merkst du beim Lesen schon: Weder dein Bauch noch dein Kopf sind das Problem. Schwierig wird es meistens erst dann, wenn einer von beiden alles allein übernehmen will.
Wie wäre es, wenn du künftig leichter gute Entscheidungen treffen könntest, satt dich immer wieder im Kreis zu drehen?
Genau hier kommt BIRN ins Spiel
Gute Entscheidungen entstehen oft nicht nur im Kopf. Und auch nicht nur im Bauch. Sie werden meist dann klarer, wenn beides zusammen arbeiten darf.
Genau daraus ist meine BIRN-Methode entstanden.
Die Idee dahinter ist einfach: Du nimmst wahr, was du fühlst. Du hörst hin, was du denkst. Und du bringst beides so zusammen, dass am Ende eine Entscheidung entsteht, die sich nicht nur logisch erklären lässt, sondern sich auch für dich stimmig anfühlt.
Der Name BIRN ist übrigens so entstanden: Das B steht für Bauch und das IRN ist der letzte Teil aus dem Wort Gehirn. Ich mag Wortspielereien sehr. Beides zusammenzubringen ist das Ziel.
Oft ist genau das der Punkt: Eine Entscheidung kann auf dem Papier vernünftig sein und sich trotzdem nicht richtig anfühlen. Oder sie fühlt sich sofort gut an, hält aber einem zweiten Blick nicht stand.
BIRN hilft dir dabei, beides ernst zu nehmen.
7 Tipps für deinen Weg zu einer guten Entscheidung
Egal, ob es um eine kleine Alltagsfrage oder eine große Lebensentscheidung geht: Du musst die Antwort nicht sofort wissen oder fühlen. Du kannst lernen genauer hinzuschauen und deinen Kopf mit deinem Gefühl verbinden.
Halt kurz an
Bevor du weiter grübelst, atme einmal tief durch. Was spürst du gerade? Was sagt dein Bauch? Und was sagt dein Kopf?
Schreib es auf
Oft wird im Kopf schnell Ales zu viel. Wenn du deine Gedanken und Gefühle aufschreibst, wird sichtbar, worum es eigentlich geht.
Sortiere Gefühl und Fakten
Was fühlt sich stimmig an? Was macht dir eher Angst? Und was sind die nüchternen Fakten, die du in die Entscheidung miteinbeziehen solltest?
Hol dir eine Außenperspektive
Manchmal hilft ein Gespräch mit jemandem, der dir zuhört, klar auf die Sache schaut, gute Fragen stellt und dich nicht zusätzlich verunsichert.
Triff eine Entscheidung und geh mit ihr
Nicht jede Entscheidung fühlt sich sofort leicht an. Und nicht jede wird perfekt sein. Aber du darfst dir vertrauen, dass du mit dem, was du gerade weißt und spürst eine gute Entscheidung treffen kannst.
Lass los
Zu jeder Entscheidung gehört auch, etwas nicht zu wählen. Und ja, das kann manchmal wehtun. Selbst bei kleinen Dingen. stell dir einfach vor, du musst dich in der Eisdiele zwischen Erdbeere- und Vanilleeis entscheiden. Beide Sorten zu nehmen ist keine Option. Die Frage ist also nicht nur: Wofür entscheidest du dich? Sondern auch: Worauf verzichtest du?
Blich nach vorne und bereue nichts
Genau das ist ja oft die Angst: Was ist, wenn ich es hinterher bereue? Die Wahrheit ist: Es gibt keine richtigen oder falschen Entscheidungen. Es gibt nur Entscheidungen. Die wirst nie wissen, was passiert wäre, wenn du die anderen Option gewählt hättest. Aber du kannst lernen, deinen Entscheidungen zu vertrauen und nach vorne zu schauen, satt dich im Vielleicht zu verlieren.
Vielleicht geht es am Ende nicht darum, ob du Bauch- oder Kopfmensch bist.
Vielleicht geht es eher darum, beidem Raum zu geben. Deinem Gefühl und deinem Verstand. Und daraus eine Entscheidung zu treffen, die für dich stimmt.

Du musst da nicht allein durch
Wenn du dich bei Entscheidungen immer wieder im Kreis drehst, alles zerdenkst oder Bauch und Kopf einfach nicht zusammenfinden, begleite ich dich gern dabei wieder klarer zu sehen.
Gemeinsam schauen wir, was wirklich wichtig ist, was dich vielleicht blockiert und welche Entscheidungen sich für dich stimmig anfühlen.
Ich freue mich darauf, dich kennenzulernen.
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