Gehmeditation für mehr Gelassenheit beginnt mit etwas, das du längst kannst: Gehen.
Eins deiner ersten großen Ziele im Leben war es, laufen zu lernen.
Du hast geübt und geübt und irgendwann war es so weit. Du bist auf deinen kleinen Beinen durch die Welt gerannt und es konnte dir gar nicht schnell genug gehen.
Was am Anfang noch euphorisch von deinen Eltern und Verwandten gefeiert wurde, wurde irgendwann selbstverständlich. Und heute denkst du wahrscheinlich nicht mehr darüber nach, welche Kraft genau darin steckt.
Oder hast du dir in letzter Zeit mal bewusst gemacht, was Gehen alles in dir verändern kann?
Wenn nicht, dann bist du genau hier richtig.
Gehmeditation für mehr Gelassenheit: Eine einfache Übung gegen Stress
Hier kommt eine wunderbare Übung, die dir sofort dabei hilft:
- achtsamer zu werden
- zu entspannen
- Stress zu reduzieren
- dein Gedankenkreisen oder dein Gedankenkarussell zu stoppen
- deinen Puls zu entschleunigen
- und vieles mehr
Eine Übung, die ich auch immer wieder sehr gerne zur Einstimmung in meinen Natur Coachings verwende, weil sie richtig effektiv ist und sofort etwas in dir bewirkt.
Also, bist du bereit? Wir fangen sofort an. Kinder können das übrigens, ohne sich dabei komisch vorzukommen. Komisch, oder? 😉

Womit du beginnst
Du nimmst dir die Schnecke zum Vorbild. Es geht um gaaaanz laaaaaaangsames Gehen.
Fang heute direkt damit an und geh ein kurzes Stück ganz langsam. Übrigens: Wenn ich langsam sage, meine ich wirklich gaaaaaanz laaaaaaangsam.
Gehörst du auch zu den Menschen, die schon allein bei der Vorstellung daran die Augen verdrehen? Um so besser.
Wann bist du das letzte Mal wirklich langsam gegangen? Schritt für Schritt, jede Bewegung konzentriert?
Als kleines Mädchen hab ich das oft gemacht.
Die Lieblingsgeschichte meiner Mutter: Immer, wenn wir in der Stadt waren, bin ich einfach stehen geblieben. Es half weder gut zureden noch sonst irgendwas, um mich vom Fleck zu bewegen. Ich wusste einfach schon damals was gut war.
Jetzt aber zu dir. Bist du bereit, es zu probieren? Die Wirkung zu testen? Ich kann dir ja sonst viel erzählen, wenn der Tag lang ist.

So funktioniert die Gehmeditation gegen Stress
Nimm dir heute eine kleine Strecke von vielleicht 15 Metern vor. Bei mir klappt das am besten im Wald. Da sind nicht so viele Zuschauer, die mich ablenken. Oder komisch gucken, wenn ich mich wie eine Schnecke vorwärts bewege. Du hast keinen Wald zur Stelle? Ganz egal. Die Übung klappt einfach überall.
Kontrollier dich selbst: Gehst du wirklich schon langsam oder geht es noch ein Stückchen langsamer? Man nennt diese Übung übrigens auch Gehmeditation. Aber das nur am Rande.
Flüstere dir, während du dich vorwärts bewegst ganz leise das Wort: Langsam zu. Das hilft super.
Hast du das Gefühl, du bleibst fast stehen? Perfekt. Jetzt ist es langsam genug.
Roll mit jedem Schritt deinen Fuß ab und spür mal: Wie geht es dir gerade? Wie fühlt sich dein Körper an? Konzentrier dich auf deine Schritte. Nimm dich wahr.
Bei mir läuft in den ersten Minuten immer eine kleine Stimme in meinem Kopf mit, die sagt: Hey, geht das auch schneller? So kommen wir ja nie von A nach B.
Wenn u sie auch hörst, beachte sie nicht und bleib unbedingt dran. Du wirst sehen: Es dauert nicht lange und dein ganzes System fährt nach einer wirklich minikurzen Zeit total runter und alles in dir entspannt sich.
Genau das ist das Schöne an dieser Gehmeditation für mehr Gelassenheit.
Und wenn du während dieser Übung merkst, dass dein Gedankenkarussell dich öfter ausbremst und du dir mehr innere Klarheit wünschst, begleite ich dich auch gerne im persönlichen Coaching.
Warum diese Übung dein Gedankenkarussell stoppt
Sie ist völlig umsonst und funktioniert überall und sofort. Ohne Hilfsmittel. Einfach dann, wenn du merkst, dass du sehr angespannt und nervös bist. Oder auch einfach mal zwischendurch, um durchzuatmen und runterzukommen.

Na, hast du Lust bekommen es mal zu testen?
Bitte berichte mir unbedingt, wenn du es ausprobiert hast. Ich bin sehr gespannt, was du dabei für dich erlebst.

