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Allgemein Persönliche Entwicklung und Coaching

Durch welche Brille betrachtest du die Welt?

Warum es sehr hilfreich sein kann immer wieder deinen Blickwinkel zu ändern

Obwohl ich mich schon so oft damit beschäftigt habe, dass wir alle die Welt völlig unterschiedlich wahrnehmen, passiert es mir immer noch, dass ich das in bestimmten Situationen total vergesse.

„Und du drehst dich in deiner kleinen Welt. Mit deinen großen Farben, wie sie dir gefällt.“

Ausschnitt aus dem Lied von Philipp Dittberner

Welche Situationen ich meine?

Für mich war es seit dem Ausbruch von Corona irgendwie selbstverständlich,

  • dass die Online Konferenzen und Besprechungen per Zoom, Skype, Teams und wie sie alle heißen für uns alle mittlerweile zum Alltag gehören
  • dass sich Jede/r auf den Weg gemacht hat zu lernen, wie er/sie die Technik am besten für sich nutzen kann
  • dass Online Besprechungen automatisch super laufen, sich jede Führungskraft auf den neuesten Stand gebracht hat und alle Spaß dabei haben. Ich rede hier von Dingen wie Interaktion, Arbeit in Kleingruppen, genügend Pausen, kurze und gut vorbereitete Beiträge, Zeit zur Diskussion, Spaß…
  • dass es keine Diskussionen mehr darüber gibt, dass es einfach notwendig ist sich mit der Technik auseinander zu setzen

Ich muss gerade über mich selbst lachen. Das war wirklich ziemlich naiv.  

Woran das lag?

Ich hatte einfach die falsche Brille auf!

Meine Brille, die oft auf meiner Nase sitzt,

  • ist rosafarben und wirklich toll und ergonomisch geformt,
  • passt super zu meiner optimistischen Sichtweise und meiner privaten und beruflichen Selbstständigkeit,
  • hilft mir alles zu sehen, was mich in meinem Leben und meinem Beruf super unterstützt und weiterbringt,
  • bringt mir Spaß, Freude, und Zuversicht,
  • lässt mich immer hoffen und an mich glauben.

Du fragst dich gerade wieso das die falsche Brille sein soll?

Weil…

  • ich durch sie nicht sehen konnte, dass es noch unheimlich viele Menschen gibt, die Angst vor der Zukunft und der damit einhergehenden Technik haben und sich weigern damit umzugehen.
  • ich mir so gar nicht vorstellen konnte, dass Online Besprechungen und Konferenzen immer noch genau so langweilig und schlimm sein können, wie sie vorher waren.
  • es einfach zeigt wie schwierig Veränderung für viele Menschen ist.
  • mir bis dahin noch gar nicht so richtig bewusst war, wie gut die Entscheidung für mich war mich selbstständig zu machen.
  • es mir noch einmal mehr bewusst gemacht hat, dass sich ein Wechsel der Brille immer lohnt, um mehr Verständnis für meine Mitmenschen zu bekommen.
  • ich glaube, dass ich noch etwas dazu beitragen kann, dass es einigen Menschen leichter fällt weniger Angst vor der Zukunft zu haben.
  • ich sonst vielleicht vergessen hätte die Brille auch mal zu wechseln.

Ich könnte noch viele Punkte aufzählen.

Passiert dir sowas auch manchmal? Vielleicht habe ich es ja mit diesem Blogbeitrag geschafft, dass du dir in Zukunft auch mal eine andere Brille als nur deine Lieblingsbrille aufsetzt.

Einfach nur, um mal zu schauen, was da draußen, außerhalb deiner Welt, so los ist.

„Deine Lieblingsbrille kann trotzdem immer deine Lieblingsbrille bleiben!“

Ach ja: Gerade kam übrigens mein Sohn in mein Büro und hat mich aufgeklärt, dass mein Bildschirm zu groß, der Abstand zu gering und die Höhe absolut „unergonomisch“ für mich ist. 

Ich musste wirklich lachen! Welche Brille er wohl auf hatte?

Hab einen tollen Tag und pass gut auf dich auf!